Geschäftskonto mit vorbereitender Buchhaltung vs. mika: Qonto, Finom, Holvi im Vergleich
Aktualisiert: Mai 2026
Qonto, Finom und Holvi sind sehr gute Geschäftskonten mit eingebauter Belegerfassung und Kategorisierung von Transaktionen. Sie sind Datenlieferanten, kein Endpunkt. Eine GmbH, UG oder AG braucht immer mika oder einen Steuerberater on top, unabhängig von Größe oder Komplexität. mika ist wie Software und Steuerbüro aus einer Hand.
mika bindet alle gängigen Geschäftskonten über die Open-Banking-Schnittstelle an. Du behältst deine Bank, mika übernimmt die Buchhaltung.
Was leistet Bank-Buchhaltung, und wo endet sie bei einer GmbH?
Qonto, Finom und Holvi sind als Geschäftskonten ausgereift und etabliert. Schnelle Kontoeröffnung, moderne App, mehrere IBANs, Team-Karten, klare Übersicht über Transaktionen, ordentliche Belegerkennung per Foto oder E-Mail, automatische USt-Kategorisierung. Finom selbst beschreibt den Funktionsumfang ehrlich: "strukturiert erfassen, sammeln und sortieren von Belegen, Dokumentation aller finanziellen Transaktionen". Das ist eine Vorstufe, ein sauber aufbereiteter Datenexport.
Eine GmbH, UG oder AG unterliegt der Bilanzierungspflicht nach § 264 HGB: doppelte Buchführung, Bilanz, GuV (Gewinn- und Verlustrechnung), Körperschaftsteuer-Erklärung, Gewerbesteuer-Erklärung, Umsatzsteuerjahreserklärung, Veröffentlichung im Bundesanzeiger. Davon leistet ein Geschäftskonto: nichts. Das ist kein Vorwurf, das ist Architektur. Banken sind Banken. Auch eine Solo-UG mit drei Transaktionen pro Monat braucht alle diese Posten einmal im Jahr. Bank-Allein ist nie eine legale Lösung für eine bilanzierungspflichtige Kapitalgesellschaft, egal welche Größe, egal welche Komplexität.
mika ist wie Software und Steuerbüro aus einer Hand. Mit mikas KI erledigst du Belegprüfung, Kontierung, laufende Buchhaltung, UStVA, Jahresabschluss, Bilanz, GuV, Körperschaftsteuer-, Gewerbesteuer- und Umsatzsteuerjahreserklärung. Ausgebildete Buchhalter (Steuerfachangestellte, Bilanzbuchhalter) sorgen für die Qualitätskontrolle. Du reichst direkt aus mika ein, ohne eigenes ELSTER-Zertifikat. Für die Routine brauchst du keinen Steuerberater zusätzlich. Wer eine bestehende Steuerbüro-Beziehung halten will, behält sie und nutzt mika für die laufende Buchhaltung. Für komplexe Steuerfragen vermittelt mika bei Bedarf einen Partner aus dem Netzwerk.
Die übliche Feature-Tabelle vergleicht, was Tools können. Diese Tabelle vergleicht, was du als Geschäftsführung einer GmbH am Ende erledigt haben willst.
Qonto, Finom und Holvi machen als Geschäftskonten einen sehr soliden Job. Jede der drei deckt einen leicht anderen Marktteil ab.
Qonto: Premium-Geschäftskonto
Qonto ist die französische Neobank mit Deutschland-Sitz in Berlin, gegründet 2017, in 2026 nach eigenen Angaben mit über 600.000 KMU-Kunden in Europa. Pakete starten bei 9 € im Monat (Basic) und gehen über Smart (19 €), Premium, Essential, Business bis Enterprise. Für eine GmbH ist meist Smart oder Premium der Einstieg.
Was Qonto stark macht:
- Automatische Belegerkennung und USt-Erkennung: Beleg wird per Foto, E-Mail oder Upload eingelesen, kategorisiert, mit der passenden Transaktion verknüpft.
- KI-Agenten seit April 2026: "The Operator" und "The Analyst" automatisieren bestimmte Finanzverwaltungs-Aufgaben (it-finanzmagazin.de).
- Rechnungsstellung integriert mit XRechnung und ZUGFeRD.
mika bindet Qonto über Open Banking an. Transaktionen fließen automatisch in mika, Belege werden gematched, kontiert und durch Buchhalter qualitätsgesichert.
Finom: günstiger Einstieg, Fokus auf Solo-UGs und Freelancer
Finom ist eine niederländisch-gegründete Neobank, in Deutschland aktiv, stark im Solo-UG- und Freelancer-Segment positioniert. Das Solo-Kontomodell ist für Einzelunternehmen und Freiberufler kostenlos, kostenpflichtige Pläne starten ab rund 8,99 € im Monat.
Was Finom stark macht:
- Rechnungserstellung, Online-Banking, Belegverwaltung ab Einstiegspaket.
- Berichte für UStVA, EÜR, GeSt, ESt, ZM. Die Bank rechnet die Werte zusammen, einreichen muss aber dein Steuerberater oder du selbst.
- Sehr günstig im Einstieg für sehr kleine Strukturen.
mika bindet Finom über Open Banking an.
Holvi: Geschäftskonto plus Lexware-Office-Integration
Holvi ist eine finnische Neobank, in Deutschland weiterhin voll aktiv. Stand Mai 2026 sind alle Tarife operativ (gruendung.de): Flex (0 €), Lite (9 € bzw. 4,50 € im Jahresvertrag), Pro (15 € bzw. 9 €), Business (69 € bzw. 59 €). Holvi ist besonders auf Freiberufler und Einzelunternehmen ausgerichtet, GmbHs und UGs können das Konto in der Gründungs- und Frühphase ebenfalls nutzen.
Was Holvi stark macht:
- Lexware-Office-Integration für Rechnungsstellung und Buchhaltung.
- E-Rechnungen erstellen und verwalten.
- Umsatzsteuervorschau ab Pro-Tarif.
- Einfache Kontoeröffnung, auch in der Gründungsphase.
mika bindet Holvi über Open Banking an. Die Lexware-Office-Integration ist Vorarbeit, der Jahresabschluss ist in Lexware Office nicht möglich.
Qonto, Finom und Holvi lesen Belege solide ein: App-Foto, E-Mail-Posteingang, Drag and Drop, plus Schnittstellen zu Drittanbietern. Die Texterkennung extrahiert Beträge, Daten, Lieferanten und ordnet sie einer Kategorie zu. Was nicht geprüft wird: ob der Beleg formal korrekt ist. Falsche oder fehlende Steuernummer, fehlende Pflichtangabe nach § 14 UStG, falscher Umsatzsteuersatz, das fällt erst auf, wenn dein Steuerberater nachschaut oder das Finanzamt fragt.
Bei mika prüft die KI jeden Beleg auf USt-Satz, Empfänger, Adresse, Pflichtangaben nach § 14 UStG. Bei Zweifelsfällen schauen die Buchhalter drauf. Das spart Korrekturen im Nachgang und es spart bares Geld. Eine fehlende Steuernummer oder ein falscher USt-Satz auf der Lieferantenrechnung kostet dich 19 Prozent Vorsteuer-Erstattung auf den Rechnungsbetrag. Bei 500 € Wareneinkauf sind das 95 €, einfach weg.
Hier liegt der Begriffsnebel, der vielen Geschäftsführer:innen das Leben schwer macht. Eine Bank schreibt "USt-Erkennung" und "Kategorisierung" auf die Webseite. Das klingt nach Buchhaltung. Es ist aber nur die Vorstufe.
Kategorisierung heißt: die Bank ordnet "Lieferung von Amazon" der Kategorie "Bürobedarf" zu. Praktisch für die Übersicht, irrelevant für die Steuerbürokratie.
Kontierung im engeren Sinne heißt: jede Buchung bekommt einen Buchungssatz auf einem Konto im SKR03 oder SKR04 (Standard-Kontenrahmen der deutschen Buchführung), mit korrektem Soll, Haben, USt-Kennzeichen, Beleg-Verknüpfung. Das ist das eigentliche Buchhaltungs-Handwerk, und das macht keine Bank.
Bei Qonto, Finom oder Holvi machst du die Kontierung deshalb gar nicht. Du exportierst die Daten, und am Jahresende übernimmt dein Steuerbüro die Buchführung im engeren Sinne. Wenn du selbst kontierst, etwa mit einer zusätzlichen Software wie Lexware Office, bestätigst du Buchungsvorschläge pro Beleg. Wenn du die Buchhaltungslogik nicht verstehst, kontierst du falsch, und dein Steuerbüro bucht am Jahresende alles neu. Das kostet deutlich mehr als die Software-Lizenz, oft das Mehrfache. Es ist einer der Hauptkostenfaktoren in kleinen GmbHs: viele denken, sie sparen, weil sie selbst buchen. In Wirklichkeit übernimmt das Steuerbüro den Großteil ein zweites Mal und stellt das in Rechnung.
Mit mikas KI passiert die Kontierung automatisch auf Positionsebene, auch bei komplexen Rechnungen mit verschiedenen Umsatzsteuersätzen, etwa einer Cateringrechnung mit 7 Prozent auf Lebensmittel und 19 Prozent auf Serviceleistung. Ausgebildete Buchhalter sorgen für die Qualitätskontrolle. Buchhaltungs-Vorwissen brauchst du nicht.
Was viele unterschätzen: mika hat seit April 2026 einen eigenen Buchhaltungs-Ledger und erlaubt Custom-HGB-Konten zusätzlich zu SKR03 und SKR04. Konkret heißt das: wenn dein Geschäft nicht in die Standard-Kontenrahmen passt, etwa bei einer Holding mit drei Tochterfirmen, einem SaaS mit gestaffelter Umsatzrealisierung oder einem Produktmix mit Sondererlösen, kannst du in mika eigene Konten und Strukturen anlegen, die zu deiner Realität passen. Bei der Bank-Buchhaltung gibt es diese Logik gar nicht, weil keine Kontierung im engeren Sinne stattfindet.
Das ist die entscheidende Frage, die der DUO-Workflow oft verschleiert. DATEV Unternehmen Online ist ein Zulieferportal. Es übermittelt nichts an das Finanzamt. Die UStVA, die Lohnsteuer-Anmeldung und alle Jahressteuererklärungen werden von deiner Kanzlei über DATEVs ELSTER-Schnittstelle übermittelt, nicht durch dich, und nicht durch DUO.
Mit mika berechnet die KI die UStVA aus den Buchungen, die Buchhalter prüfen, du gibst frei. Du kannst direkt aus mika einreichen und brauchst dafür kein eigenes ELSTER-Zertifikat.
Hier liegt der größte und teuerste Unterschied. Qonto, Finom und Holvi erstellen keinen Jahresabschluss und können das auch nicht, weil die Bank-Buchhaltung am Datenexport endet. Für eine GmbH, UG oder AG ist genau das die Pflicht: Bilanz nach HGB, GuV, Anhang, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuerjahreserklärung, Veröffentlichung im Bundesanzeiger.
Mit mika erledigst du den kompletten Jahresabschluss im Plan "Buchhaltung und Jahresabschluss". Bilanz, GuV und Anhang nach HGB werden aus der laufenden Buchführung vorbereitet, du gibst als Geschäftsführung frei und reichst ein. Du brauchst dafür kein eigenes ELSTER-Zertifikat. Die Bundesanzeiger-XML für die Offenlegung ist enthalten. Für die eBilanz arbeitet mika mit eBilanzPlus zusammen.
Sowohl mika als auch Qonto, Finom und Holvi erstellen Ausgangsrechnungen in E-Invoice-Formaten nach XRechnung und ZUGFeRD.
Bei mika trägt jede Rechnung zusätzlich einen QR-Code für die Sofortzahlung per Banking-App. Erfahrungsgemäß zahlen Kunden schneller, weil sie nicht erst IBAN und Verwendungszweck abtippen müssen. Offene Rechnungen begleichst du in einem Zahllauf direkt aus mika, ohne ins Online-Banking zu wechseln.
Die Bank-Lösung hat den Vorteil, dass Zahlungsverkehr und Rechnungsstellung im selben Tool sind.
Reisekosten und Auslagenerstattung für Mitarbeitende
Wenn du Freelancer hast, die monatlich Belege einreichen, oder Mitarbeitende, die mit eigener Karte zahlen, brauchst du einen klaren Workflow. mika hat dafür einen 5-Schritt-Prozess: Ausgaben angeben, Belege validieren, Bestätigung, Zahlung, Abgeschlossen. Externe reichen über einen öffentlichen, einmaligen Link ein, ohne mika-Login. Auslagen ohne Beleg (Trinkgelder, Parkgebühren) erfasst du per Beschreibung. Alles bleibt in der App. mikas KI kontiert die Auslage automatisch, die Erstattung wird als Zahlung erfasst, kein Doppel-Eintragen, kein CSV-Export.
Qonto, Finom und Holvi lösen Reisekosten über Team-Karten und Belegerfassung am Kartenumsatz. Das funktioniert für die eigentliche Auslage, deckt aber die buchhalterische Seite (Kontierung, Zuordnung zur richtigen Mitarbeitenden, Erstattungs-Workflow) nicht ab. Wer Auslagen ohne Karte hat (Trinkgelder, Parkgebühren, Privatauslagen), braucht eine separate Lösung.
KI-Assistenz und MCP-Server: mika Agent, Behördenbriefübersetzer
mika ist die erste deutsche Buchhaltungslösung mit einem offiziell vom Anbieter betriebenen MCP-Server (Model Context Protocol) für Claude, ChatGPT und andere LLM-Clients. Seit März 2026, read-only, für alle Kunden. Du verbindest deine KI-Tools direkt mit deinen mika-Daten und stellst Buchhaltungsfragen mit deinen echten Zahlen als Kontext. Du fragst Claude oder ChatGPT: "Wie viel Liquidität habe ich nächsten Monat nach UStVA?" oder "Wo zahle ich am meisten an einen einzelnen Lieferanten?" Antwort kommt aus deinen Daten, nicht aus dem Internet.
Qonto hat seit April 2026 zwei eigene KI-Agenten, "The Operator" und "The Analyst" (it-finanzmagazin.de), die Finanzverwaltungs-Aufgaben automatisieren. Finom und Holvi haben aktuell keinen vergleichbaren KI-Agenten. Ein MCP-Server für externe KI-Tools wie Claude oder ChatGPT ist bei keiner der drei Banken Teil des Produkts.
Dazu der mika Agent in der App: Er hat Zugriff auf deine eigenen Daten und antwortet konkret auf Fragen wie "Warum hat diese Rechnung ein To-Do?", "Zeig mir alle AWS-Rechnungen aus Q3" oder "Was schulde ich diesen Monat dem Finanzamt?". Außerdem übersetzt der mika Agent Behördenbriefe in klare Handlungsanweisungen. Ein Schreiben vom Finanzamt mit "§ 152 AO Verspätungszuschlag" wird zu: "Du hast die UStVA zu spät eingereicht, das Finanzamt verlangt 50 €, hier ist die Frist für den Einspruch."
Wenn du gerade eine GmbH oder UG gründest, sind die ersten Wochen Behörden-Routine: Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, Steuernummer beantragen, Eröffnungsbilanz erstellen.
Die steuerliche Erfassung ist bei mika einfach gelöst. Du lädst deine Gründungsdokumente hoch, der Wizard stellt dir ein paar Fragen, und nach 10 bis 15 Minuten kannst du einreichen. Wenn du mika-Kunde wirst, ist das kostenlos. Wenn nicht, kostet es einmalig 49 €. Qonto, Finom und Holvi begleiten die Neugründungs-Formalia nicht
Drei Sonderfälle, die in der mika-Zielgruppe häufig auftauchen: Lohnbuchhaltung für eine wachsende GmbH, E-Commerce mit Stripe-Volumen und strategische Steuerfragen, wenn die Beratung über die Routine hinausgeht.
Bei einer Bank mit vorbereitender Buchhaltung siehst du die Kontogebühr. Was du nicht siehst: die Steuerberater-Rechnung, die jedes Jahr dazu kommt, weil Kontierung, UStVA, Jahresabschluss, Bilanz, Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer extern erledigt werden müssen. Bei mika ist der Festpreis der Gesamtpreis, die Bank kommt nur mit der Kontogebühr dazu.
Bank-Tarife im Überblick
Nach Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) liegt die Mittelgebühr für eine GmbH bei:
- Kleinst-GmbH mit ca. 200.000 € Umsatz (1-3 MA): 5.000-9.000 €/Jahr
- Kleine GmbH mit ca. 1 Mio. € Umsatz (5-12 MA): 15.000-22.000 €/Jahr
- Mittlere GmbH mit 3 bis 5 Mio. € Umsatz (15-25 MA): 20.000-30.000 €/Jahr
Eine GmbH mit 2,5 Mio. € Bilanzsumme und 10 Mitarbeitenden zahlt nach StBVV-Mittelgebühr 24.298 €/Jahr an den Steuerberater.
mika Tarife
mika skaliert nach Banktransaktionen pro Monat, nicht nach Umsatz und nicht nach Komplexität. Sechs klare Bänder zwischen 49 und 549 € pro Monat, alles darüber als individuelles Angebot.
Standard-Tarif (Agenturen, Beratungen, B2B/B2C SaaS, E-Com mit Pathway, Immobilien rein gewerblich oder rein privat):
Was das in der Praxis für eine GmbH heißt, zeigen drei typische Profile. Die Umsatz- und Mitarbeitenden-Schätzungen sind grobe Anhaltspunkte für Service-GmbHs (Agenturen, Beratungen, SaaS).
mika-Preise: aus den Standard-Tarif-Bändern. Bank-Kosten: Qonto Smart als Referenz, 19 €/Monat = 228 €/Jahr. Steuerberater-Kosten: aus StBVV-Mittelgebühr je Größenklasse.
Für eine typische GmbH bedeutet das eine Ersparnis von rund 8.000 bis 20.000 € pro Jahr gegenüber Bank plus Steuerberater. Geld, das im Geschäft besser aufgehoben ist als beim Berater. Die Bank bleibt in beiden Szenarien dieselbe.
Wann reicht die Bank-Buchhaltung allein NICHT?
Die kurze Antwort: nie, wenn du eine GmbH, UG oder AG führst. Konkret:
- Du hast eine bilanzierungspflichtige Rechtsform. GmbH, UG und AG unterliegen § 264 HGB. Doppelte Buchführung, Bilanz, GuV, Körperschaftsteuer-, Gewerbesteuer- und Umsatzsteuerjahreserklärung, Bundesanzeiger-Offenlegung sind Pflicht, unabhängig von Umsatz, Mitarbeitenden oder Transaktionsvolumen. Eine Bank deckt davon nichts ab.
- Du brauchst Kontierung im engeren Sinne nach SKR03 oder SKR04. Bank-Buchhaltung liefert Kategorien, keine Buchungssätze. Wer den Datenexport an niemanden weitergibt, hat keine Buchhaltung, sondern einen Kontoauszug mit Kategorien.
- Du willst die UStVA monatlich oder quartalsweise direkt einreichen. Die Bank rechnet die USt-Werte zusammen, einreichen musst du selbst über ELSTER oder über dein Steuerbüro. mika reicht direkt aus der App ein, ohne eigenes ELSTER-Zertifikat.
- Du hast eine Founder-Holding oder eine Beteiligungsstruktur. Beteiligungsbuchungen, Holding-Abschlüsse und die 95-Prozent-Befreiung auf Dividenden sind im Funktionsumfang einer Bank nicht abbildbar. mika hat ein explizites Holding-Modell: 600 € pro Jahr standalone, 200 € pro Jahr als Add-on, wenn die operative GmbH bei mika läuft.
Für die typische mika-Zielgruppe, also eine GmbH oder UG mit 3 bis 30 Mitarbeitenden, ohne internes Finance-Team, ohne enge Steuerberater-Bindung, ist die Bank-allein-Konstellation keine Option. Bank plus mika ist die naheliegende Kombination.
Fazit
Für eine GmbH, UG oder AG ist mika die richtige Wahl, wenn du Buchhaltung als Aufgabe loswerden willst. mika ist wie Software und Steuerbüro aus einer Hand. Mit mika macht sich die Buchhaltung von alleine, inklusive Jahresabschluss, Bilanz und Steuererklärungen. Die laufende Buchhaltung wird durch ausgebildete Buchhalter qualitätsgesichert. Plan "Buchhaltung und Jahresabschluss" ab 99 € im Monat.
Qonto, Finom und Holvi sind sehr gute Geschäftskonten, aber sie sind Datenlieferanten, kein Endpunkt.
Eine bilanzierungspflichtige GmbH oder UG braucht immer mika oder ein Steuerbüro on top. Weil mika alle gängigen Geschäftskonten über Open Banking anbindet, musst du deine Bank nicht wechseln. Wenn du die Arbeitsteilung Bank-plus-Steuerberater nicht willst, ist mika die naheliegende Wahl.
Quellen
- getmika.de (Produkt, Preise, ICP)
- Qonto Geschäftskonto (Produkt, Tarife)
- Qonto KI-Agenten 2026 (The Operator, The Analyst)
- Finom Geschäftskonto (Produkt)
- Finom vorbereitende Buchhaltung (Eigenaussage Funktionsumfang)
- Finom Test fuer-gruender.de (Drittquelle)
- Holvi Geschäftskonto (Produkt)
- Holvi auf gruendung.de (Drittquelle Test 2026)
- Lexware Office Help Center zu Bilanz (Bilanz nicht möglich in Lexware Office)
-
Stand: Mai 2026.
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